Über mich

Warum „Wirtschaft auf Pump“?

Natürlich hat dieser Name einen provokativen Unterton. Er steht aber nicht (nur) für progressive Finanzpolitik, er steht auch für mikroökonomische Logiken. Wenn Unternehmen gegründet werden, etwas aufbauen, etwas ausbauen, dann steht am Anfang immer eine Investition. Keine Produktion ohne Investition. Volkswirtschaften und Unternehmen funktionieren nur durch Investitionen. Dadurch, dass Risiko eingegangen wird, etwas durch einen Kredit -eben auf Pump- finanziert wird.

Da ich hier vor allem politische und makroökonomische Themen behandle, legt dieser Name natürlich auch eine progressive Einstellung in diesen Themen nahe. Da ich dem Postkeynesianismus und der MMT näher stehe als Adam Smith und den daraus resultierenden Formen des ökonomischen Liberalismus, sehe ich den Staat als aktiven finanz- und wirtschaftspolitischen Player. Der Staat sollte eben nicht nur ein Ordnungswächter, der möglichst klein und zurückhaltend – besonders in der Finanzpolitik- agiert, sein. Auch er sollte investieren und die Wirtschaft ankurbeln. Dazu aber konkreteres in meinen Artikeln.

Wer ich bin:

Hallo ihr! Ich bin Thomas Hußmann und Autor dieses kleinen Blogs. Ich studiere Volkswirtschaftslehre in Düsseldorf. Meine Kernthemen sind: Staatsfinanzierung (insbesondere „modern monetary theory“), die deutsche und europäische Wirtschaft, sowie nachhaltige und soziale Fiskal- und Wirtschaftspolitik.

Ich interessiere mich bereits seit meiner Schulzeit für Politik und Wirtschaft. Über Umwege und einen Sozialwissenschaften-Leistungskurs stolperte ich über die „modern monetary theory“ und den Postkeynesianismus. Da ich die Antworten des Unterrichts für fehlerhaft hielt, stürzte ich mich in diese Themen. Zahlreiche Bücher und Kurse später fand ich mich schließlich in einem VWL-Studium wieder. Leider bin ich auch hier wieder mit den gleichen Antworten konfrontiert, da die VWL für ihre starre Theorie und umfassenden Neoliberalismus bekannt ist.

Mein Ziel: Mit ökonomischem und empirischem Sachverstand eine echte Zeitenwende in der Wirtschafts-, Finanz-, und Fiskalpolitik erreichen und mitgestalten. Nachhaltig, sozial, realitätsnah und modern.

Ich beteilige mich politisch, bin aber in keinem gewählten Amt vertreten. Außerhalb volkswirtschaftlicher Themen ist die Musik meine große Leidenschaft.

So, jetzt aber viel Spaß!

„Die Schuldenlast des deutschen Staates auf 0 zu bringen, wäre das Ende des Euros und der Euro-Geldvermögen in Deutschland, würden alle Staaten dies tun, wäre der Euroraum zerstört. Zurückzahlen wird die Schulden niemand, man kann den Schuldenstand verringern, muss es aber nicht (auf auslaufende Staatsanleihen folgen wieder neue1) und sollte es schon gar nicht.“

Die Lügen der Staatsverschuldung – eine Einführung in monetäre Ökonomik
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